Beitrags-Archiv für die Kategory 'Webentwicklung'

Open Office 3.0 RC1 zum Download & Ribbons loswerden [Update]

Monday, 8. September 2008 21:11

Wie ich soeben in meinem Newsreader gelesen habe, ist Open Office - die beliebte und kostenlose Microsoft Office Alternative - in der ersten Vorabversion zum Download verfügbar.

Update: Soeben habe ich bei Frank gelesen, dass die offizielle Version zum Download bereitsteht. Die Mirrors sind zur Zeit teilweise überlastet (13. Oktober 2009, 18:15) , aber der Link hier am Ende des Artikels funktioniert.

Eine gute Nachricht vorweg: Die seltsamen Microsoft Ribbon Menüs der neuen Office 2007 Reihe wurden von Open Office nicht übernommen. Und auch ansonsten gibt es jede Menge Gründe die neue Version herunterzuladen. So kann man nun PDF Dateien importieren und bearbeiten, die neuen Word Dateien können gelesen werden und Vieles mehr.

Cryptos aus dem
heise-Forum meint zu den Ribbons, und besser kann ich das auch nicht formulieren:

Microsoft hat die Ribbons genannten, umschaltbaren Werkzeugleisten
für Office 2007 erfunden, weil 90% der Kundenwünsche für neue
Funktionen bereits enthalten waren, aber nicht gefunden wurden.

Die Idee, für bestimmte Arbeitsgänge Werkzeugleisten mit den dazu passenden Funktionen anzubieten ist auch nicht schlecht, aber leider funktioniert das in der Praxis nicht so gut. Das fängt schon mit der Benennung der Reiter über den Ribbons an. Was soll man sich etwa unter “Start” vorstellen? Das Programm läuft schon, wenn man das sieht, was also sollte man starten? Bei Word “startet” man da z. B. die Zwischenablage, oder die Schriftart. Kurios ist, dass auf dem Reiter “Einfügen” nicht die gleichnamige Funktion der Zwischenablage zu finden ist. Und warum werden Makros auf dem Reiter “Ansicht” aufgezeichnet?

Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Der Grundgedanke mit den Ribbons war gut, die Umsetzung ist eine Katastrophe. Und dass man für ein paar Funktionen wie “speichern unter” oder “drucken” auf das Office-Logo klicken muss, ist alles andere als offensichtlich. Man kann sich bestimmt an die Oberfläche gewöhnen, aber intuitiver als die alten Menüs ist sie nicht.

Von daher bin ich erfreut, dass OOo nicht einfach MS hinterher läuft. Sicher gibt es an der Usability von OOo noch einiges zu verbessern, aber dann sollte man sich nicht MS Office zum Vorbild nehmen.

wakok geht noch einen Schritt weiter:

Ich halte noch nicht einmal die konkrete Umsetzung als das Problem, denn egal wie man die Ribbons organisiert, es wird immer unterschiedliche Präferenzen geben - das kann man MS nicht ankreiden.
Es sind die Ribbons selbst, die gut in der Idee, aber schlecht in der praxis sind. Im Grunde sind die klasischen Menüs in Kombi mit Symbolleisten nämlich gar nicht so schlecht. Denn wenn ich etwas
suche, finde ich (oder besser sollte ich) den Befehl in den Menüs, und zwar immer an der selben Stelle. Befehle, die ich immer und immer wieder verwende platziere ich auf eine Symbolleiste.

Wie wird man nun diese nervigen Ribbons aus Word, Excel und Co. los? Entweder man installiert die neue Open Office Version - was ich gerade in diesem Moment tue, oder man läd sich auf dieser Webseite den Ribbon Customizer (Kostenlose Starter Edition) herunter. Mit ihm kann man die Ribbons in Excel 2007, PowerPoint 2007 und Word 2007 anpassen oder auf die “Classic UI tabs” (die klassische Benutzeroberfläche) zurückwechseln und so die Ribbons loswerden.

Funktionierender Direktdownload von Open Office (die kostenlose Microsoft Office Alternative) für Windows 2000 und höher (137 MB)

———– Update ———–
Hat jemand schon den PDF-Import ausprobiert? Mit der Öffnen-Funktion importiert mir der Writer nur Textwirrwar! Anscheinend benötigt man noch ein Plugin, damit das Funktioniert: Sun PDF Import (Beta)

———– Update 2———–
Das Plugin funktioniert. Allerdings öffnet es laut Beschreibung ein Impress Fenster. Mit dem Writer funktioniert es noch nicht. Der Import mehrseitiger PDF-Dateien kann allerdings etwas Zeit in Anspruch nehmen. Das Ergebnis ist je nach Komplexität gut oder befriedigend. Da die Software kostenlos ist, lohnt sich der Download auf jeden Fall!

Thema: News, SEM, Tipps | Kommentare (7) | Autor: admin

Das Märchen vom Paypal Käuferschutz

Tuesday, 26. August 2008 13:35

Mein Acer Laptop startete immer langsamer, der Akku hielt nun nach knapp drei Jahren nur noch 1 1/2 Stunden statt wie anfangs 4 Stunden. Es wurde also mal Zeit etwas dagegen zu tun. Ein neuer Laptop kam für mich nicht in Frage, da der alte noch ganz gut in Schuss war.

Also habe ich im Internet nach dem vermutlich günstigsten Anbieter für einen Laptop Arbeitsspeicher gesucht und gefunden. Es war dann ausgerechnet der T-Systems Shop. Wer hätte das gedacht? Naja, vermutlich nur für dieses Speichermodell. Heute sind dann auch die neuen Speicherriegel eingetroffen (2×1GB). Jetzt laufen auch zwei virtuelle Maschinen auf dem System ohne Probleme.

Anders gestaltet sich dass dann beim Akku. Da man sich von dem Preis, was ein original Ersatzakku kostet schon fast ein ähnliches Modell zum Neupreis bekommt, kauft man sich natürlich einen nachgemachten Akku. Das klappt in der Regel auch ohne Probleme. Nicht diesmal. Statt mein Akkumodell BATCL50L erhielt ich einen Ersatzakku für den Typ BTACL50L (Man achte auf den Schreibfehler).

Also habe ich natürlich gleich Reklamiert. Was war die Rückantwort aus Hong Kong? Ich soll den Akku ersteinmal entladen und dann wieder voll aufladen. Worauf ich antwortete, dass ich es für keine gute Idee halte den 11,1V Akku mit 14,8V zu laden.


Wer bis hierher gelesen hat und mir als erstes eine E-Mail schickt bekommt - falls er mag - als Belohnung meinen alten 512 MB PC4200 DDR2 so-Dimm Riegel gegen Selbstabholung, den ich jetzt nicht mehr brauche.

Mit den E-Mails ging es dann zwischen dem Verkäufer des Akkus und mir hin und her. Entweder verstand er mich nicht, oder wollte mich nicht verstehen. Wer mag kann sich davon selbst ein Bild machen. Den Schriftverkehr werde ich demnächst hier reinstellen - Zum totlachen, wenn es nicht um das verlorene Geld ging. Jedenfalls sollte ich am Ende den Akku nach Hong Kong einschicken und die Kosten dafür entgegen den AGBs des Verkäufers selbst tragen.

Also schaltete ich Paypal ein. Denn den Kauf habe ich über Paypal abgewickelt, und das soll ja sicher sein!? Dachte ich und denken heute sicher auch noch zahlreiche Andere. Auf der Paypal Webseite befand sich auch ein schöner Knopf “Konflikt melden” neben dem gekauften Artikel. Dort musste man erstmal eine Mail an den Verkäufer schreiben. Dort gab ich dann einen Teil der E-Mails wieder und drohte dem Verkäufer an, den Paypal Käuferschutz zu beantragen um mein Geld für die Ware zurückzubekommen. Nachdem wieder nur die Standardantwort des Verkäufers folgte - “senden Sie das vermeidlich defekte(!) Gerät ein. Falls es nicht defekt ist, müssen Sie eine Gebühr bezahlen” - was für einen falsch gelieferten Typ-Akku eine vollkommen unpassende Antwort ist, wie jeder Leser leicht bemerkt.

Also machte ich es kurz und drückte auf der Paypal Webseite den Knopf: “Käuferschutz beantragen” und füllte die Onlineformulare dafür aus. 30 Sekunden nach absenden des Formulars erhielt ich eine E-Mail, dass der “Schriftverkehr geprüft und daraufhin abgelehnt wurde” (Ich habe eine fast 2000 Buchstaben lange Schilderung des Sachverhalts geschrieben. Richtige Schnellleser sind das bei Paypal).

Daraufhin schickte ich - da ich von einem Systemfehler ausging - eine Nachricht über das Kontaktformular an Paypal. Als schlichte Antwort erhielt ich dann die Mitteilung, dass der Paypal Käuferschutz nur für bei Ebay ersteigerte Waren gilt.

So sieht das dann auf der Paypal Webseite aus. Meine schlichte Frage in die Runde lautet nun, wofür braucht man dann eigentlich Paypal? Ich dachte die sorgen dafür, dass man sichere Transaktionen durchführen kann? Eine Banküberweisung kann man da vielleicht noch eher stornieren…

Und nun? Wer einen neuen “BTACL50L Akku” benötigt, kann sich bei mir melden. Verschenken werde ich ihn nicht, aber ein Schnäppchen für den Käufer wird es trotzdem sein…

*Auf Paypal und Chinesen Fluch*…

[Update]
Den Akku verkaufe ich aktuell bei Ebay: Replacement-Akku Acer Aspire 3100 3690 5100 5610 9110
Der Akku ist zudem Kompatibel mit:
Aspire 3100 Series Aspire 3103 Aspire 3104WLMiB120 Aspire 3104WLMiB80
Aspire 3104WLMiB80F Aspire 3690 Series Aspire 3692WLCi Aspire 3693WLMI
Aspire 5100 Series Aspire 5101 Aspire 5102 Aspire 5102AWLMiP120
Aspire 5102AWLMiP80 Aspire 5102AWLMiP80F Aspire 5102WLCi Aspire 5102WLMi
Aspire 5103WLMiP120 Aspire 5103WLMiP160 Aspire 5110 Series Aspire 5112WLMi
Aspire 5113WLMi Aspire 5114WLMi Aspire 5610 Series Aspire 5610AWLMi
Aspire 5611AWLMi Aspire 5611ZWLMi Aspire 5612AWLMi Aspire 5612WLMi
Aspire 5630 Series Aspire 5632WLMi Aspire 5633WLMi Aspire 5634WLMi
Aspire 5650 Series Aspire 5680 Series Aspire 5683WLMi Aspire 5684WLMi
Aspire 9110 Series Aspire 9120 Series
TravelMate 2490 Series TravelMate 2492NLMi TravelMate 2492WLMi TravelMate 2493NWLMi
TravelMate 2493WLMi TravelMate 3900 Series TravelMate 4202LMi TravelMate 4202WLMi
TravelMate 4230 Series TravelMate 4233WLMi TravelMate 4260 Series TravelMate 4280 Series

[Update 2] Wie ich soeben bei Bernd Röthlingshöfer gelesen habe, ist die Unzufriedenheit mit Paypal kein Einzelfall. In seinem Blog zeigt er auf einen akademie.de Artikel, der mit über 40 Kommentaren schon fast zu einer Art “Frustabladestation” für geprellte Kunden geworden ist.

Thema: Administration, SEM, Uncategorized, Webentwicklung | Kommentare (2) | Autor: admin

Google straft mod_rewrite und schöne URLs bei Wordpress?

Sunday, 15. June 2008 11:22

Vor zwei Tagen habe ich meinen Wordpress Blog mithilfe von mod_rewrite auf schönere URLs mit Keywords in der URL umgestellt. Google scheint das nicht zu gefallen. War mein Blog bei den Suchphrasen “satire telekom” und “web und netzwerk” vor der Umstellung noch auf Platz 1 gerankt, ist mein Blog unter “Web und Netzwerk” nun auf Platz 3 und unter erster Phrase sogar auf den letzten Platz von Seite 2 abgerutscht. Und so ging es durchgängig mit allen getesten Suchwörtern. Und sogar das rss-Verzeichnis in welchem mein Blog gelistet ist, ist mit den gleichen Suchbegriffen nun höher gerankt.

Mal sehen wie sich das in den nächsten Tagen entwickelt, vielleicht sind Keywords in den URLs nicht mehr so empfehlenswert wie eine einfache Ziffer? Oder hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, auf Kommentare würde ich mich freuen.

[Update]:
Die Beeinträchtigung war scheinbar nur ein kurzfristiger Effekt. Dem Einsatz von mod_rewrite spricht also nichts entgegen.

Thema: SEM | Kommentare (2) | Autor: admin

Das Apache mod_rewrite Modul

Thursday, 12. June 2008 11:56

Das Modul mod_rewrite für den Apache Server dient dazu die angeforderte URL abzuwandeln. Mit der RewriteEngine des Apache-Webservers ist es nämlich möglich die angeforderte URL mithilfe von Regulären Ausdrücken anzupassen. Besonders Suchmaschinen nehmen dies dankbar an. Sie meiden Webseiten mit langen Parameterlisten wie

http://www.example.com/?link=bla&parameter2=2342342&color=black

Solche URLs können mit mod_rewrite intern beliebig umgesetzt werden. Die obige URL lässt sich so zum Beispiel auf

http://www.example.com/link/bla/sid/2342342/color/black

umwandeln. Auf der anderen Seite gibt es Stimmen die der Meinung sind man sollte bei der Suchmaschinenoptimierung auch tiefe Verzeichnisse in der URL vermeiden. Kein Problem, die URL lässt sich mittels mod rewrites Regulären Ausdrücken beliebig verändern. Der Benutzer bzw. die Suchmaschine bekommen von der internen Umleitung im Server nichts mit.

Im Folgenden gebe ich eine kleine Anleitung, wie man mod_rewrite auf seinen Server nutzt. Auf den meisten Servern ist mod_rewrite bereits vorinstalliert, viele Provider installieren das Modul auch gerne nach. Ist das bereits der Fall, so kann man mit Schritt 5 beginnen, ansonsten starten wir mit Schritt 1:

Schritt 1: Wir haben also unseren eigenen Server, der Apache läuft und mod_rewrite ist noch nicht installiert, zunächst sollten wir überprüfen ob wir die passende Bibliotheken auf dem System verfügbar haben. Das ist in den meisten Fällen der Fall. Wir überprüfen es dennoch indem wir uns in die Konsole einloggen und den Befehl find / -name mod_rewrite.so ausführen. Bei SuSe 9.1 wird diese Bibliothek (shared library, .so steht für shared object) im Verzeichnis /usr/lib/apache2/mod_rewrite.so gefunden. Ist dies der Fall gehe zu Schritt 2, ansonsten wird es schwieriger, man muss die Bibliothek erstmal irgendwo auftreiben.

Schritt 2:

Öffne die Datei /etc/sysconfig/apache2 und suche darin die Zeile APACHE_MODULES, dort fügt man am Ende einfach rewrite dazu:

Das sollte dann etwa so aussehen:

APACHE_MODULES="actions alias auth_basic authn_file authz_host authz_groupfile authz_default authn_dbm autoindex cgi dir env expires log_config mime negotiation setenvif ssl php5 perl python suexec rewrite

Schritt 3:

Eventuell ist noch das Anpassen der httpd.conf Datei gefragt. Diesen Schritt konnte ich bei meinem Webserver aber einfach weglassen. Wir finden die httpd.conf Datei mit dem Befehl "find / -name httpd.conf". Sucht in der Datei die auskommentierte Zeile in der das Apache Mod Rewrite Modul gestartet wird

“#LoadModule rewrite_module modules/mod_rewrite.so"

und entfernt die Raute davor. Ist die Zeile nicht vorhanden müsst ihr sie neu einfügen (natürlich ohne Raute ;) ). Achtet darauf, dass der Pfad zur mod_rewrite.so Datei so stimmt (in Schritt 1 haben wir den Pfad ermittelt).

Schritt 4:

Nun noch den Apache mit /etc/init.d/apache2 restart graceful neu starten. Das wars.

Schritt 5 - Funktionstest:

mod_rewrite sollte nun laufen. Man kann es auf einzelne Verzeichnisse anwenden wenn man eine .htaccess Datei in dem betreffenden Verzeichnis anlegt. Auf den ganzen Webauftritt wendet man es somit also an indem man sie in das Rootverzeichnis des Dokumentenverzeichnisses des Servers legt. Lege eine .htaccess-Datei an und schreibe darin testweise die Zeilen:

Options +FollowSymLinks

RewriteEngine On

und rufe das Verzeichnis mit dem Webbrowser auf, in welchem du die .htaccess-Datei angelegt hast. Erscheint ein 500, Internal Server Error, dann ist bei der Installation etwas schiefgelaufen. Keine Fehler bedeutet, dass alles geklappt hat. Die .htaccess-Datei kann nun um beliebige Befehle für mod_rewrite erweitert werden.

Probiere hierfür zum Beispiel:

RewriteEngine on

RewriteRule index.html index.php um mit der Eingabe von index.html im Browser auf die index.php geleitet zu werden. (Eine index.php muss hierfür natürlich auch im Verzeichnis vorhanden sein)

Schritt 6 - die Anwendung:

Wie Ihr bereits im Schritt 5 bemerkt habt, wird das Modul im jeweiligen Verzeichnis mit

RewriteEngine On

aktiviert.

Die Umschreiberegeln
Die Befehle für das Umschreiben der URLs werden in den darauf folgenden Zeilen eingetragen und sind wie folgt aufgebaut: Als erstes wird die Zeichenkette RewriteRule angeführt, gefolgt von dem Suchmuster (als “Regulärer Ausdruck”) und der Zeichenkette der das Suchmuster ersetzen soll. Nicht zu vergessen die Flags in eckigen Klammern.

Eine Rewriteregel sieht also so aus:
RewriteRule ^/diesedateirufichimbrowserauf\.html$ zudieserwirdgeleitet.php [NC]

Diese Regel bewirkt wie klar ersichtlich sein dürfte, dass jede Anfrage auf die Datei diesedateirufichimbrowserauf.html intern auf die Datei zudieserwirdgeleitet.php umgeleitet wird. Das Flag NC bedeutet “Not Casesensitiv”, die Anfrage reagiert also nicht auf Groß- und Kleinschreibung.

Bedingungen
Häufig wollen wir bestimmte Regeln nur unter bestimmten Bedingungen ausführen. Hierfür haben sich die Entwickler des Moduls die Rewrite Bedingungen ausgedacht. Sie werden vor der Rewrite Regel notiert.

RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^$
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^http://(www\.)?meinedomain\.de(/.*)?$ [NC]
RewriteRule \.(gif|jpg|GIF|JPG)$ http://www.meinedomain.de/boeserdieb.jpg [R,L]

Diese Rewrite Bedingung führt dazu, dass fremde Webseiten Bilder von meiner Webseite nicht direkt bei sich einbinden können. Dieser sogenannte Trafficklau wird dadurch verhindert. Das Ausrufezeichen vor dem Domainnamen hinter der Rewrite Condition steht nämlich für ein logisches Nicht und bedeutet, dass alle Bilder auf meinem Server, die von einer anderen Domain aufgerufen wurden auf die Ersatzgrafik boeserdieb.jpg geleitet werden. Das echte Bild bekommen die Besucher der Webseite des Diebes nicht zu gesicht.

Weitere Beispiele findet man auf modrewrite.de. Wer mit dieser Anleitung das Modul nicht zum Laufen bekommen sollte, kann es mal mit diesem Tutorial aus davidscorner probieren, welches ich im Laufe meiner Recherchen für diese Anleitung gefunden habe.

Da es sich bei den Anweisungen für mod rewrite um Reguläre Ausdrücke handelt, weiße ich in diesem Zusammenhang auch noch auf den Artikel zu Reguläre Ausdrücken hin: Reguläre Ausdrücke einfach validieren.

Viel Spaß beim rewriten!

Thema: Webentwicklung | Kommentare (2) | Autor: admin

Tastatursteuerung von Webformularen mittels Accesskeys

Wednesday, 4. June 2008 23:06

In normalen Applikationen sind sie weit verbreitet: Shortcuts um bestimmte Aktionen in Formularen auszuführen oder Aktionen auf Buttons auszuführen. In Webbrowsern funktioniert das über das Attribut accesskey="buchstabe", das Feld, der Button oder der Link lässt sich dann je nach Browser mittels des Tastendrucks von Alt+Buchstabe oder Alt+Shift+Buchstabe o. a. direkt ansprechen.

Mehr dazu findet man hier:
http://de.selfhtml.org/html/verweise/tastatur.htm

Allerdings bringen die ausgefeiltesten Shortcuts nichts, wenn der Benutzer nichts von ihnen weiß. Man sollte also den Benutzer darauf aufmerksam machen… Zum Beispiel durch Unterstreichen des Buchstabens und einen Tooltip beim MouseOver über den unterstrichenen Buchstaben.

Thema: Webentwicklung | Kommentare (1) | Autor: admin

PHP komfortabel debuggen mit Firebug

Wednesday, 28. May 2008 21:03

Mithilfe der Firefox Extension ‘Firebug‘ lassen sich PHP-Skripte einfach debuggen. Lästige ‘echo’ Ausgaben von fehlerträchtigen Variablen entfallen somit. Damit man dies nutzen kann muss man allerdings erst eine PHP PEAR Erweiterung auf dem Webserver installieren, die PHP-Dateien anpassen und natürlich das Firefox-Plugin installieren.

Eine deutsche Anleitung hierzu findet man bei alldev.de!

Zur Extension ‘Firebug’ gibt es mittlerweile eine Reihe von nützlichen Erweiterungen die einen die Arbeit beim PHP-programmieren erleichtern. So kann man zum Beispiel mittels Firecookie Cookies einer Webseite bearbeiten, löschen und anlegen. Mithilfe der Logfunktion kann man alle Cookie-Manipulationen durch eine Webseite protokollieren.

Thema: Entwicklung, Webentwicklung - Fehlerbehebung | Kommentare (0) | Autor: admin

PHP-Fehlermeldungen durch .htaccess erzwingen

Tuesday, 6. May 2008 19:46

Je nach Einstellung des Webservers wird man das Problem haben. Man führt eine gerade Editierte PHP-Datei aus und es erscheint ein leeres Browserfenster. Was ist passiert?

Vermutlich ist bei der Ausführung der PHP-Datei ein Fehler passiert, die Fehlermeldung wird aber wegen den Servereinstellungen nicht angezeigt. Da viele Benutzer keinen Zugriff auf die php.ini haben oder bei fertigen Projekten PHP-Fehlermeldungen unerwünscht sind (Sie können Hackern empfindliche Informationen über die Webseite verraten) empfiehlt sich der einfache Weg über die .htaccess Datei.

Man erstellt hierzu eine Textdatei mit dem Inhalt:

php_value display_errors 1

und speichert diese als .htaccess im Ordner mit der randalierenden PHP-Datei.

Beim nächsten Aufruf des Scripts wird die Fehlermeldung angezeigt, welche für den leeren Bildschirm verantwortlich war und lässt sich mit PHP-Kenntnissen beheben.

Thema: Sonstiges, Webentwicklung - Fehlerbehebung | Kommentare (3) | Autor: admin

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