Beitrags-Archiv für die Kategory 'Tipps'

Laptop aufrüsten - geht nicht? geht doch!

Thursday, 1. January 2009 15:50

“Neue Computer für insgesamt 17 500 Euro gibt es für die Schule in Schondra. Laptops seien nicht dabei, erklärte Bürgermeister Martin. Denn die könne man nicht nachrüsten.”

Das las ich heute in der Mainpost.

Grund genug für mich, ein paar Informationen zu dem Thema zusammenzustellen. Natürlich kann man Laptops nachrüsten, je nach Hersteller und Modell geht dies genauso leicht oder auch erheblich schwerer als bei Desktop PCs. In den meisten Fällen gibt das Manual, das dem Laptop als PDF beiliegt schon Auskunft darüber, wie man den Arbeitsspeicher auswechselt, welcher Speichertyp verwendet wird, wieviel GB Speicher maximal vom Gerät unterstützt werden, oder von welchem Anschluss-Typ die Festplatte ist.

Hat man diese Informationen gesammelt, sollte man ersteinmal ausprobieren, ob man an die Teile im Laptop herankommt. In den meisten Fällen sind auf der Rückseite des Laptops spezielle Deckel mit Schraubverschluss angebracht. Diese reichen häufig auch aus, solange man nicht gleich die ganze Hauptplatine oder den WLAN-Chip auswechseln muss.

Wichtig: Bevor man am Laptop herumdoktert sollte man erst den Computer herunterfahren, den Akku entfernen und das Netzkabel abziehen. Manchmal wird dann auch noch Empfohlen danach die Einschalttaste noch einmal zu drücken, damit sich im inneren die Kapazitäten leeren.

Eine ganz brauchbare Anleitung für Unerfahrene gibt es dafür auf der Computerbild Webseite.

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Avira Antivir Werbung einfach abschalten!

Wednesday, 31. December 2008 19:56

Natürlich muss kostenlose Software für eine kommerzielle Organisation irgendeinen Nutzen haben. Aber: Muss deshalb bei jedem Systemstart, nach jedem Update des kostenlosen Avira Antirvir Personal Virenscanner das immergleiche Werbebanner erscheinen? Einmal im Monat, oder nach der Neuinstallation wäre die Werbung durchaus zu vertragen. Aber täglich das Werbebanner wegklicken zu müssen ist einfach nur noch nervig.

Es gibt aber zum Glück eine Möglichkeit die Werbung abzuschalten. Man muss die Ausführung der Datei avnotify.exe dazu stoppen. Avnotify.exe ist allein für die Einblendung der Werbefenster verantwortlich (zumindens in der getesteten Version 8.2) und es macht damit überhaupt nichts aus, diese Datei einfach zu löschen. Allerdings genügt das löschen nicht. Bei einem Update würde die Datei neu angelegt werden. Deshalb lassen wir die Datei schön im Antivir Programmverzeichnis stehen, blockieren aber die Ausführung mittels den “Windows Sicherheitsrichtlinien”. Schließlich dürfen wir selbst entscheiden, welche Programme sich auf unserem PC starten und welche nicht. Wer sich damit nicht auskennt folgt einfach dieser Anleitung:

Systemsteuerung -> Verwaltung -> Lokale Sicherheitsrichtlinien ->
Richtlinien für Softwareeinschränkung -> Zusätzliche Regeln

(Update: Unter Windows 7 sieht das etwas anders aus, weiter unten im Artikel gibts ein Update zu Windows 7)

Wer diese Ansicht noch nie geöffnet hatte, erhält auf der rechten Seite die Standardansicht. In dieser Ansicht werden keine Elemente angezeigt. Unter Aktion klickt man “Zusätzliche Regeln” an und wählt “Neue Pfadregel”. Im neuen Fenster trägt man nun über “Durchsuchen” die Datei “avnotify.exe” aus dem Programmverzeichnis ( C:\Programme\AntiVir PersonalEdition Classic\avnotify.exe ) ein. Im Fenster “Sicherheitsstufe” die Voreinstellung “Nicht erlaubt” einfach beibehalten und noch mit OK bestätigen. Jetzt hat die nervige Werbung ein Ende.

Update: Für Windows 7 müsst ihr folgenden Weg gehen um die Werbung wegzubekommen:

Systemsteuerung -> System und Sicherheit -> Verwaltung -> Lokale Sicherheitsrichtlinie -> Richtlinien für Softwareeinschränkung -> Zusätzliche Regel.

Dann Kontextmenü mithilfe der rechten Maustaste auf zusätzliche Regel öffnen und dort “Neue Pfadregel” anklicken. Nun geht es wie bei den vorherigen Betriebssystemversionen weiter: avnotify.exe suchen. Als Sicherheitsstufe “nicht erlaubt anwählen. Mit OK bestätigen und schon seit ihr die Werbung los. Verwendet ihr eine 64-Bit Version des Betriebssystems befindet sich avnotify exe vermutlich in “C:\Program Files (x86)\Avira\AntiVir Desktop\”

Viele entspannte Tage im neuen Jahr ohne die Antivir Werbung wünsche ich meinen Lesern. Wer Schwierigkeiten damit hat, bitte ich einfach einen Kommentar zu schreiben.

An das Team von Avira: Ihr habt ein tolles Produkt. Dennoch ihr solltet froh sein, dass diese Anleitung hier steht. Denn wenn ich weiterhin so stark von der Werbung gestört worden wäre, hätte ich AntiVir wegen der aufdringlichen Werbung wohl komplett von meinem PC verbannt. Auch andere User, die nach diesem Problem gegoogelt haben und damit auf meinen Blog gestoßen sind, standen vermutlich vor der gleichen Entscheidung: “Werbung weg! Ob mit oder Ohne Antivir!”

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Screenshots von einzelnen Dialogen und Fenstern unter Windows

Wednesday, 22. October 2008 19:49

Wer oft Screenshots erstellen muss, kann sich mit dem Screenshot Captor einiges an arbeit sparen. Das lässtige Öffnen und Zurechtschneiden der Screenshots entfällt dank Screenshot Captor ganz.

Zum Download von Screenshot Captor

Ich bin mit dem Programm sehr zufrieden, schließlich es hat mir schon einige Arbeit gespart.

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Maus kaputt? Tastaturmaus von Windows als Notlösung verwenden

Wednesday, 22. October 2008 19:32

Es ist spät Abend und Du musst noch etwas wichtiges erledigen, aber die Maus quittiert ihren Dienst. Ob der Maustreiber defekt ist, oder der Akku spielt dann erstmal eine untergeordnete Rolle. Eine Ersatzmaus muss her um die Arbeit fertigzustellen.

Der Dialog

Windows bietet zum Glück eine nützliche Funktion, wie man per Nummernblock der Tastatur die Steuerung des Mauszeigers übernehmen kann. Einfach mittels gleichzeitigem Tastendruck von Alt+Shift+Num die Tastaturmaus aktivieren. Leider ist die Maus standardmäßig etwas träge eingestellt, dies lässt sich aber sehr einfach über den Knopf “Einstellungen” ändern.

Eine unbekannte, aber interessante Funktion, wie ich finde.

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Doppelte Dateien auf der Festplatte finden

Wednesday, 17. September 2008 12:58

Mit dem Lauf der Zeit sammeln sich immer mehr Dateien auf der Festplatte an. In verschiedensten Ordnern werden die Dateien aufbewahrt, kopiert, verschoben, archiviert. Schnell kann es vorkommen, dass Dateien dann doppelt existieren.

Um den unnötigen Ballast auf der Festplatte zu finden gibt es für den Hausgebrauch verschiedene Freeware Tools von denen ich zwei bei Google endeckt habe:

Doublekiller vergleicht wahlweise nach Dateinamen, Dateigröße, Inhalt (CRC Checksumme) und Erstelldatum. Die Benutzeroberfläche bietet viel Auswahlmöglichkeit - optimal für versierte Anwender.

Screenshot von der Freeware Version des Doublekillers

Anti-Twin vergleicht ebenfalls nach Namen und Dateigröße. Die Benutzeroberfläche wirkt etwas aufgeräumter. Der Inhalt wird Byteweiße überprüft. Eignet sich also hervorragend für Sicherheitsfreaks, die selbst der CRC Checksumme nicht vertrauen. Leider lassen sich aber auf dem ersten Blick nur zwei Ordner (mit Unterordnern) zum Vergleichen auswählen. Die Benutzeroberfläche von Anti-Twin

Erfahrungsberichte mit den beiden Programmen sind erwünscht bzw. werden von mir noch veröffentlicht.

Computereinsteiger sollten mit den Programm vorsichtig sein und keine Systemverzeichnisse wie das Windowsverzeichnis nach Dubletten durchsuchen!s

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Open Office 3.0 RC1 zum Download & Ribbons loswerden [Update]

Monday, 8. September 2008 21:11

Wie ich soeben in meinem Newsreader gelesen habe, ist Open Office - die beliebte und kostenlose Microsoft Office Alternative - in der ersten Vorabversion zum Download verfügbar.

Update: Soeben habe ich bei Frank gelesen, dass die offizielle Version zum Download bereitsteht. Die Mirrors sind zur Zeit teilweise überlastet (13. Oktober 2009, 18:15) , aber der Link hier am Ende des Artikels funktioniert.

Eine gute Nachricht vorweg: Die seltsamen Microsoft Ribbon Menüs der neuen Office 2007 Reihe wurden von Open Office nicht übernommen. Und auch ansonsten gibt es jede Menge Gründe die neue Version herunterzuladen. So kann man nun PDF Dateien importieren und bearbeiten, die neuen Word Dateien können gelesen werden und Vieles mehr.

Cryptos aus dem
heise-Forum meint zu den Ribbons, und besser kann ich das auch nicht formulieren:

Microsoft hat die Ribbons genannten, umschaltbaren Werkzeugleisten
für Office 2007 erfunden, weil 90% der Kundenwünsche für neue
Funktionen bereits enthalten waren, aber nicht gefunden wurden.

Die Idee, für bestimmte Arbeitsgänge Werkzeugleisten mit den dazu passenden Funktionen anzubieten ist auch nicht schlecht, aber leider funktioniert das in der Praxis nicht so gut. Das fängt schon mit der Benennung der Reiter über den Ribbons an. Was soll man sich etwa unter “Start” vorstellen? Das Programm läuft schon, wenn man das sieht, was also sollte man starten? Bei Word “startet” man da z. B. die Zwischenablage, oder die Schriftart. Kurios ist, dass auf dem Reiter “Einfügen” nicht die gleichnamige Funktion der Zwischenablage zu finden ist. Und warum werden Makros auf dem Reiter “Ansicht” aufgezeichnet?

Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Der Grundgedanke mit den Ribbons war gut, die Umsetzung ist eine Katastrophe. Und dass man für ein paar Funktionen wie “speichern unter” oder “drucken” auf das Office-Logo klicken muss, ist alles andere als offensichtlich. Man kann sich bestimmt an die Oberfläche gewöhnen, aber intuitiver als die alten Menüs ist sie nicht.

Von daher bin ich erfreut, dass OOo nicht einfach MS hinterher läuft. Sicher gibt es an der Usability von OOo noch einiges zu verbessern, aber dann sollte man sich nicht MS Office zum Vorbild nehmen.

wakok geht noch einen Schritt weiter:

Ich halte noch nicht einmal die konkrete Umsetzung als das Problem, denn egal wie man die Ribbons organisiert, es wird immer unterschiedliche Präferenzen geben - das kann man MS nicht ankreiden.
Es sind die Ribbons selbst, die gut in der Idee, aber schlecht in der praxis sind. Im Grunde sind die klasischen Menüs in Kombi mit Symbolleisten nämlich gar nicht so schlecht. Denn wenn ich etwas
suche, finde ich (oder besser sollte ich) den Befehl in den Menüs, und zwar immer an der selben Stelle. Befehle, die ich immer und immer wieder verwende platziere ich auf eine Symbolleiste.

Wie wird man nun diese nervigen Ribbons aus Word, Excel und Co. los? Entweder man installiert die neue Open Office Version - was ich gerade in diesem Moment tue, oder man läd sich auf dieser Webseite den Ribbon Customizer (Kostenlose Starter Edition) herunter. Mit ihm kann man die Ribbons in Excel 2007, PowerPoint 2007 und Word 2007 anpassen oder auf die “Classic UI tabs” (die klassische Benutzeroberfläche) zurückwechseln und so die Ribbons loswerden.

Funktionierender Direktdownload von Open Office (die kostenlose Microsoft Office Alternative) für Windows 2000 und höher (137 MB)

———– Update ———–
Hat jemand schon den PDF-Import ausprobiert? Mit der Öffnen-Funktion importiert mir der Writer nur Textwirrwar! Anscheinend benötigt man noch ein Plugin, damit das Funktioniert: Sun PDF Import (Beta)

———– Update 2———–
Das Plugin funktioniert. Allerdings öffnet es laut Beschreibung ein Impress Fenster. Mit dem Writer funktioniert es noch nicht. Der Import mehrseitiger PDF-Dateien kann allerdings etwas Zeit in Anspruch nehmen. Das Ergebnis ist je nach Komplexität gut oder befriedigend. Da die Software kostenlos ist, lohnt sich der Download auf jeden Fall!

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Virenerkennung per Webdienst?

Wednesday, 2. July 2008 17:30

Nichteinmal 1% aller Viren werden von allen gängigen Virenprogrammen erkannt. Was macht man, wenn man eine verdächtige Datei gefunden hat, der Virenscanner aber nicht Alarm schlägt?

Der von heise.de verwendete Webservice Virustotal testet die Datei einfach und zuverlässig mithilfe von über 30 Virenscannern - im Programm sind unter anderem Norton Antivirus, Bitdefender und Avira Antivir. Zudem gibt der Webservice einen guten Überblick welche Virenscanner den betreffenden Schädling erkannt hätten.

Wenn man den Uploader auf der Virustotal-Webseite herunterläd kann man als Windows Benutzer betreffende Dateien ganz einfach im Explorer per rechte Maustaste überprüfen lassen.

Der Dienst erwies mir erst kürzlich gute Dienste, als ich einen Virus vom Typ “Browser Hijacker” auf einen Laptop fand. Mithilfe von HijackThis und dem Online Dienst fand ich den Störenfried, der vom einfachen Virenscanner nicht erkannt wurde schließlich.

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Webbrowser für Personen mit Farbsehschwäche anpassen

Tuesday, 3. June 2008 21:31

Dieser Artikel ist nicht nur für Betroffene interessant.

Viele Webdesigner ignorieren das Problem, das knapp 5% aller Menschen (die meisten davon Männer) haben. “Farbenblindheit” ist dabei der falsche Ausdruck, denn die meisten dieser Gruppe können Farben durchaus wahrnehmen. Die meisten Probleme haben diese Personen bei der Unterscheidung zwischen Rot und Grün. Gemischte Farben wie Orange können sie ebenso mit Gründ verwechseln wie Rosa und Lila mit Blau.

Probleme können Grundsätzlich immer bei

  • kontrastarmen Hintergrund/Vordergrund-Kombinationen entstehen.
  • Ebenso sollten Webdesigner darauf achten, dass wichtige farblich kodierten Informationen zusätzlich noch durch eine andere Form unterschieden werden können. Beispiel: Wenn in einem schwarzen Text die Links schon unbedingt rot oder gar dunkelrot sein sollen, dann sollte man sie durch Fettschreibung oder Unterstreichen hervorheben
  • Die meisten dieser Empfehlungen erhöhen die Lesbarkeit auch für normalsichtige Personen und sind so grundsätzlich sowieso ein guter Rat für jeden Webdesigner.

    Was macht man aber als Betroffener, wenn ein Webdesigner kein Einsehen hat. Eine Notlösung kann es sein - besonders wenn man oft mit einer Webseite zu tun hat, die gegen diese Regeln verstößt - den Browser mithilfe von Stylesheets anzupassen.

    Wir legen dazu (bei Firefox) mit dem Texteditor eine Datei mit dem Namen userContent.css im Verzeichnis C:/Dokumente und Einstellungen/Benutzername/» Anwendungsdaten/Mozilla/Firefox/Profiles/xxx.default/chrom an und schreiben folgenden CSS-Code hinein um alle Links blau und unterstrichen darzustellen:

    @-moz-document domain(blog.alin.eu), domain(www.meinewunschseite.de) {

    a {color: blue ! important; text-decoration: underline ! important; }
    }

    Nun speichern wir das Dokument und schließen alle Browserfenster, erst dann werden die Änderungen aktiv.

    Wie man andere Browser als den Firefox - also zum Beispiel den Internet Explorer anpassen kann, erfährt man hier.

    Das Beispiel wendet die Änderung nur auf bestimmte Webseiten, hier blog.alin.eu und www.meinewunschseite.de an. Durch Weglassen der ersten Zeile und der letzten abschließenden Klammer des Codebeispiel wirkt die Einstellung global.

    Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. In wie weit sich der Aufwand lohnt sei im Einzelfall dahingestellt, jedoch kann man damit zum Beispiel auch die lästigen mailto: Links so markieren, dass man sie bereits im Vorfeld erkennt und nicht jedesmal bei Unachtsamkeit das Mailprogramm aufspringt:

    a[href^="mailto:"]:before { content: “\2709 “; }

    Mit diesem Codeschnipsel erscheint ein Briefsymbol vor allen Mailto links. Zum Testen hier ein Mailto Link!

    Eine Liste mit weitere Möglichkeiten gibts bei squarefree.com

    Thema: Tipps | Kommentare (0) | Autor: admin

    blogoscoop
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