Beiträge vom May, 2008

PHP komfortabel debuggen mit Firebug

Wednesday, 28. May 2008 21:03

Mithilfe der Firefox Extension ‘Firebug‘ lassen sich PHP-Skripte einfach debuggen. Lästige ‘echo’ Ausgaben von fehlerträchtigen Variablen entfallen somit. Damit man dies nutzen kann muss man allerdings erst eine PHP PEAR Erweiterung auf dem Webserver installieren, die PHP-Dateien anpassen und natürlich das Firefox-Plugin installieren.

Eine deutsche Anleitung hierzu findet man bei alldev.de!

Zur Extension ‘Firebug’ gibt es mittlerweile eine Reihe von nützlichen Erweiterungen die einen die Arbeit beim PHP-programmieren erleichtern. So kann man zum Beispiel mittels Firecookie Cookies einer Webseite bearbeiten, löschen und anlegen. Mithilfe der Logfunktion kann man alle Cookie-Manipulationen durch eine Webseite protokollieren.

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Den Funktionsumfang von PHP durch PEAR erweitern

Wednesday, 28. May 2008 21:02

PEAR (PHP Extension and Application Repository) ist eine Bibliothek von Modulen und Erweiterungen für die Skriptsprache PHP. PEAR ist in Bezug auf PHP vergleichbar mit Standardbibliotheken wie die „Standard C Library“ für C oder das Swing-Framework in Java.

Neben PEAR gibt es auch noch PECL (Die PHP Extension Community Library), sie ist ein ehemaliger Teil von PEAR, die nur C-Erweiterungen anbietet. Sie wurde im Oktober 2003 aus PEAR ausgegliedert und wird nun als eigenständiges Projekt fortgeführt.

Einen Überblick über die PEAR Funktionen findet man in diesem E-Book:
http://www.galileocomputing.de/openbook/php_pear/

Wie PEAR installiert wird hängt davon ab, ob man einen eigenen Webserver besitzt oder auf den Webspace bei einen Shared Webhost verwendet. Das eigentliche Installationstool steht zum Download auf http://pear.php.net/ bereit. Die heruntergeladene Datei PEARinstaller.php muss wie jede andere PHP Datei über den Webbrowser per HTTP aufgerufen werden und führt den Anwender komfortabel mittels eines Installationsassistenten.

Fehler bei der Installation unter SuSE:
Vermisst man nach der Installation des PEAR Pakets unter SuSE den Kommandozeilenbefehl ‘pear’, der zur Konfiguration der pear Installation verwendet wird, sollte man den Befehl rpm -ql php5-pear verwenden um alle Dateien einsehen zu können, die von SuSE für das Packet ‘php5-pear’ installiert wurden.

Es fällt die Datei /usr/bin/pear5 auf. Das Konfigurationsprogramm wurde anscheinend ab der PHP Version 5 in ‘pear5′ umbennant!

Man verwendet also zur Konfiguration und Einbindung von PEAR-Paketen den pear oder pear5 Befehl.

Wenn man alles richtig gemacht hat, kann man nun die PEAR-Pakete einfach per include() in die PHP-Dateien einfügen. Sollte aber noch ein Fehler ala:

failed to open stream: No such file or directory

auftreten, so liegt das daran, dass das Verzeichnis in welchem PEAR die eingebundenen PEAR-Pakete (also die PHP-Dateien) nicht im Suchverzeichnis der PHP-Installation liegen oder man den Safe-Mode aktiviert hat (Den pear5 Befehl aber als anderer Benutzer als der Benutzer des Webservers ausgeführt hat). Abhilfe schafft man am einfachsten indem man die php.ini öffnet und den Suchpfad anpasst.

Kurze Schritt für Schritt Anleitung für Anfänger für Apache Benutzer:
1. php.ini Datei mit dem Befehl: find / -name “php.ini” im gesamten Dateisystem suchen.
2. Die gefundene php.ini Datei mit einem beliebigen Texteditor öffnen , je nach Verzeichnis sieht das so aus: vi /etc/php5/apache2/php.ini oder für Windowsuser: Einfach mit WinSCP öffnen.
3. Die Zeile mit “safe_mode_include_dir” muss man wie folgt ergänzen: safe_mode_include_dir = “.:/usr/share/php5:/usr/share/php5/PEAR”
4. Die Zeile mit “include_path” muss ebenfalls überprüft werden, ob die Pfade richtig angegeben wurden
5. Damit die Änderungen wirksam werden: Mit “httpd2 -k restart” den Apache 2 neu starten

Es empfielt sich vorher eine Sicherungskopie der php.ini anzulegen!

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Freie PDF-Bibliothek für Java

Tuesday, 20. May 2008 18:45

Um Informationen aus PDF-Dateien zu extrahieren, PDF-Dateien mittels Java zu erstellen oder um unter Java drucken zu können eignet sich die mächtige Bibliothek PDFBox.

Nach dieser Anleitung lässt sie sich recht leicht verwenden:
1. Man läd sich die aktuelle Version bei Sourceforge herunter (in diesem Beispiel wurde die 0.73er verwendet):

Kommandozeilen Programme finden
2a. Im Ordner bin befinden sich Kommandozeilen-Programme mit denen man pdf Dateien verschlüsseln, entschlüsseln, die Bilder oder den Text aus der PDF-Datei extrahieren kann. Wer keine Java Programmierkenntnisse hat kann die fertigen Programme einfach über die Kommandozeile ausführen. Zuvor muss das Archiv natürlich entpackt werden. Mehr Informationen dazu findet man auf der PDFBox Webseite unter Command Line Utilities.

Die Einbindung der Bibliothek in Java Eclipse Projekte (Beispielhaft für Windows)
2b. Wer die Bibliotheken benötigt um eigene Software zu schreiben, extrahiert aus dem heruntergeladene ZIP-Archiv einfach die .jar-Datei aus dem lib Verzeichnis. Diese Datei kann man nun zum Beispiel in das Plugin-Verzeichnis von Eclipse kopieren.

3b. In Eclipse erstellen wir ein neues Projekt und geben in den “Projekt Java Settings” unter dem Reiter “Jars” (am einfachsten gelangt man bei bereits bestehenden Projekten dahin, wenn man das Projekt im Baum anklickt und auf Properties->Java-Build-Path->Libraries klickt) mithilfe des Buttons “Add-External-Jars” suchen wir die Jar-Datei im Eclipse/Plugin Verzeichnis und fügen sie der Liste hinzu (hätten wir die .jar Datei ins Projektverzeichnis kopiert kann man auch mit “Add Jars” arbeiten).

4b. Wir legen eine Klasse zum Testen an. Wer mag kann hier ein fertiges Beispiel aus dem heruntergeladenem ZIP-Archiv verwenden. Die Beispiele befinden sich im Ordner /src/examples/

Meistens findet man bereits ein Beispiel was recht gut zu dem passt was man vor hat. Bei den Beispielen sollte man aber nicht vergessen, den Namen der zu bearbeitenden PDF Datei als Übergabeparameter an die Klasse zu übergeben ;).

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Bilder massenhaft verkleinern unter Windows

Sunday, 18. May 2008 22:02

Für Linux sind Vielen unter uns die Befehle convert der Imagemagick Bibliothek bekannt. Damit kann man einfach per Kommandozeile Bilder beliebig verkleinern, komprimieren oder umbenennen. Aber was macht man, wenn man gerade keine Linux Distribution am laufen hat?

Die Lösung ist einfach, denn Imagemagick gibt es auch als Windows Version. Am besten läd man sich also hier die windows-static.exe herunter. Zur Installation folgt man den komfortablen Assistenten und behält die Standardeinstellungen bei.

Mit dem Befehl
convert -quality 80 -resize 50% C:\Bilderverzeichnis\*.jpg c:\NeuesBilderverzeichnis\bild.jpg kann man dann einfach die Qualität zum Beispiel auf 80 und die Bildgröße auf 50% setzen. Schon sind riesige Bilder die zum Beispiel frisch vom Fotoapparat stammen schön handlich.

Mehr mögliche Befehle endeckt man mit
convert -h

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Reguläre Ausdrücke einfach validieren

Sunday, 18. May 2008 22:02

Schnell passieren bei regulären Ausdrücken Fehler. Wer sie vermeiden will sollte diesen Validator für Reguläre Ausdrücke probieren.

Der REGEX Validator

Zu empfehlen ist auch das Tutorial auf dieser Webseite.

Bild von geekandpoke :)

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Wo steckt die Dateifreigabe unter Windows XP?

Thursday, 8. May 2008 14:05

Wer in einem frischem XP System schon einmal eine Ordnerfreigabe wie unter Windows 2000 erstellen wollte wird das Problem kennen. Wo steckt der Button “Freigabe”?

So sieht es am Anfang aus

Er ist in Windows XP standardmäßig auch in der Professional Version versteckt da die “Einfache Dateifreigabe” aktiviert ist. Deaktiviert man im Explorer unter Extras/Ordneroptionen/Ansicht das Häckchen “Einfache Dateifreigabe verwenden (empfohlen)” findet man die gewohnte Ansicht wieder.

Das gewohnte Bild sieht wie in Windows 2000 aus

Thema: Administration | Kommentare (0) | Autor: admin

Serielle Schnittstelle unter Java ansprechen

Tuesday, 6. May 2008 20:28

Leider hat Sun seinen Support für die offizielle Bibliothek CommAPI unter Windows eingestellt. In den Anfangszeiten von Java beklagten sich die Benutzer noch darüber, dass die Bibliothek keine Linux Unterstützung bot, nun ist zwar die Linux Version vorhanden, aber keine Windows Version mehr.

Das Projekt RXTX hat diese Bibliothek nachgebildet und stellt sie unter der GPL bereit.

http://rxtx.org/

Damit man sie zum Beispiel in Eclipse zum laufen bekommt, muss man die DLL-Dateien in den “Project”-Einstellungen in den Suchpfad einbinden. Am Einfachsten geht es aber, wenn man die DLLs direkt im System32 Verzeichnis platziert. Bekommt man das kleine - auf der Webseite vorgestellte - Demoprogramm zum Laufen kann man immer noch mit dem Suchpfad experimentieren. Die Bibliothek arbeitet recht schön, beim ersten Einbinden in Eclipse ist Frust mit den Suchpfaden aber vorprogrammiert.

Thema: Entwicklung | Kommentare (2) | Autor: admin

Warum dieser Blog?

Tuesday, 6. May 2008 20:14

Es gibt viele Webseiten die nützliche Informationen bereitstellen, scheinbar aber noch nicht genügend davon. In diesem Blog notiere ich Fehlerlösungen zu Problemen die fast jedem Benutzer oder Entwickler, der an einer bestimmten Sache arbeitet passieren, aber zu denen ich noch keine ausreichende oder nur schwer zu findene Lösung gefunden habe. Zusätzlich gibt es hier Informationen zu neuen Trends.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: admin

PHP-Fehlermeldungen durch .htaccess erzwingen

Tuesday, 6. May 2008 19:46

Je nach Einstellung des Webservers wird man das Problem haben. Man führt eine gerade Editierte PHP-Datei aus und es erscheint ein leeres Browserfenster. Was ist passiert?

Vermutlich ist bei der Ausführung der PHP-Datei ein Fehler passiert, die Fehlermeldung wird aber wegen den Servereinstellungen nicht angezeigt. Da viele Benutzer keinen Zugriff auf die php.ini haben oder bei fertigen Projekten PHP-Fehlermeldungen unerwünscht sind (Sie können Hackern empfindliche Informationen über die Webseite verraten) empfiehlt sich der einfache Weg über die .htaccess Datei.

Man erstellt hierzu eine Textdatei mit dem Inhalt:

php_value display_errors 1

und speichert diese als .htaccess im Ordner mit der randalierenden PHP-Datei.

Beim nächsten Aufruf des Scripts wird die Fehlermeldung angezeigt, welche für den leeren Bildschirm verantwortlich war und lässt sich mit PHP-Kenntnissen beheben.

Thema: Sonstiges, Webentwicklung - Fehlerbehebung | Kommentare (3) | Autor: admin

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